Vorteile gemeinsamer Ressourcennutzung und die Rolle der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Um zukünftig auch kleineren Kassen die Möglichkeit zu geben, das neue BI-Konzept von
BITMARCK und TERRANET zu nutzen, arbeitet TERRANET an einer Softwarelösung, welche DIAS ANALYTICS mandantenfähig macht. Kleine Kassen können damit bei deutlich geringeren Betriebskosten auf einer Hardware arbeiten. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen auf Serverebene spart Speicherplatz und eine zentrale Konfigurationsoberfläche sowie Ausführungsüberwachung reduzieren den Wartungsaufwand erheblich.

Mehr Effizient durch Parallelisierung von Aufgaben

DIAS ANALYTICS ist zudem in der Lage, durch eine selbstständige Parallelisierung von Aufgaben effizienter zu arbeiten. Bei der gleichzeitigen Ausführung von mehreren Instanzen können sich die ablaufenden Prozesse gegenseitig behindern. Dies kann mit der Benutzung einer einzigen Instanz umgangen werden, indem die Verteilung von Aufgaben nur von einem Programm übernommen wird.

Die Lösung wird im dritten Quartal 2017 zur Verfügung stehen.

Neues Sicherheitskonzept

Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung auf die Datensicherheit gelegt. So existiert ein Berechtigungsprinzip, welches als Teil des neuen Sicherheitskonzeptes den Datenzugriff für bestimmte Benutzergruppen einschränkt. Dabei übernimmt ein Administrator die Verwaltung der Gruppen und kann die jeweiligen Zugriffsrechte vergeben. Im Rahmen der EU-Datenschutz-Grundverordnung werden unter anderem auf diese Weise aktuelle Standards erfüllt. Dies umfasst insbesondere die Ergreifung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOMs), welche in der Anlage zum § 9 Satz 1 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) festgelegt sind. Neben dem Speicherort der Daten und dem Übertragungsweg wird somit auch die Abfrage vor unautorisierten Personen geschützt. Doch welche Ziele werden generell durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) verfolgt? In besonderem Maße wird Wert auf den Schutz personenbezogener Daten und deren freien Verkehr gelegt. Die Verarbeitung dieser Daten unterliegt den in der DSGVO festgelegten Grundsätzen: Rechtmäßigkeit, Treu und Glauben, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit, und Rechenschaftspflicht. Für Unternehmen bedeutet das zum Beispiel, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten minimiert wird, die Daten schnellstmöglich pseudonymisiert werden und dass die Datenverarbeitung einer Transparenz in dem Sinne unterliegt, dass sie überwacht werden kann. Dadurch soll es Verantwortlichen ermöglicht werden, neue Sicherheitsfunktionen zu schaffen oder bestehende zu verbessern. Solche Maßnahmen und Strategien stellen einen Datenschutz durch Technik (data protection by design) und datenschutzfreundliche Voreinstellungen (data protection by default) sicher. [ma]