Alle News, die die TERRANET GmbH betreffen.

Vergleich von Krankenhaus-Kennzahlen

Community KHAP ist ein Webportal für Krankenkassen. Dort können Sie auf einfachem Wege einen Vergleich zu anderen Krankenkassen im Bereich Krankenhaus-Abrechnungsprüfung vornehmen. Dieser Kennzahlenvergleich wurde in Zusammenarbeit mit dem BKK Landesverband Nordwest entwickelt und wird auf Basis einer kassenübergreifenden Ergebnisdatenbank erstellt.

Wie können Ergebnisse optimiert werden?

Profitieren Sie von dem Austausch in der Community:
Ergänzend zum jährlichen BKK Benchmark des BKK Landesverband Nordwest dient die Community KHAP auch als Basis für Austausch und Vernetzung. In gemeinsamen Treffen können wir mit Ihnen die Ergebnisse auswerten und neue Prüfstrategien entwickeln.

Was bietet das Webportal?

Über das Webportal wird allen Teilnehmern ermöglicht, sich im Bereich des Controllings der Krankenhaus-Abrechnungsprüfung mit anderen Krankenkassen zu vergleichen. Dazu werden die aus der Krankenhaus-Abrechnungsprüfung bekannten Kennzahlen in Form von SSRS-Berichten tabellarisch und grafisch dargestellt. Diese SSRS-Berichte können in verschiedenen Formaten (zum Beispiel Microsoft Excel) ausgegeben werden.

Ein Login stellt dabei sicher, dass nur berechtigte Personen Zugang zu den Daten erhalten.

Wie werden die Daten erhoben?

Ein DIAS ANALYTICS Modul ermittelt die benötigten Daten und aggregiert diese bis auf IK-Ebene. Danach werden die Daten verschlüsselt (SECON GKV Standard) und automatisch per E-Mail an einen Server der BITMARCK verschickt. Die Erhebung sowie der Versand der Daten werden vollautomatisch und regelmäßig durchgeführt. Die aktuellen Ergebnisse können jederzeit über das Webportal der Community KHAP eingesehen werden.

Wie werden die Daten verarbeitet?

Die gesendeten Daten werden auf dem dedizierten Server angenommen, entschlüsselt und weiterverarbeitet. Die aufbereiteten Daten werden gespeichert und per Schnittstelle zur Verfügung gestellt.

Systemvoraussetzungen

Um Community KHAP nutzen zu können, muss eine bestehende DIAS-Installation vorhanden sein. Außerdem müssen die Daten der Prüfsoftware KOLUMBUS (mit Controlling-Modul) zur Verfügung gestellt werden. Zur Datenübertragung wird SQL-Mail oder ein SFTP-Zugang benötigt.

 

Bei Interesse füllen Sie bitte das Formular aus und übersenden es an die folgende Adresse:

Helen Wagner
TERRANET Services AG
M h.wagner@terranet.gmbh
T 030 2004 690 170

 

 

 

Für weitere fachliche Informationen wenden Sie sich bitte an:

Erik Fendler
TERRANET Software GmbH
M e.fendler@terranet.gmbh
T 030 259 3861 184

Krankenhaus – Erfolge schaffen, automatisieren, überwachen und präsentieren

Die TERRANET Services AG, als Vertriebs- und Verwaltungsgesellschaft der TERRANET und der CONVEMA, möchte Sie herzlich zum Kundenforum 2020 am Donnerstag, den 9. Januar nach Berlin einladen. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit informativen Vorträgen sowie anregenden Gesprächen und begrüßen dazu auch gerne einen zweiten Kollegen aus Ihrem Hause.

Auf der Agenda stehen diesmal die folgenden Themen:

  • 20 Jahre TERRANET
  • Der Krankenhausfall – Darstellung des Gesamtprozesses
  • BITMARCK KI
  • DRG – Krankenhaus
  • ActiveDWH und KH
  • KH – Benchmark
  • PowerBI und CONtrol KH
  • Sozialgerichtsrechtsprechung

Veranstaltungsort

H4-Hotel Berlin, Alexanderplatz
Karl-Liebknecht-Str. 32 | 10178 Berlin
T 030 3010411 0 | F 030 3010411 450
berlin.alex@h-hotels.com | www.h-hotels.com

Anmeldung

Die Anmeldung ist geschlossen. Wir danken allen TeilnehmerInnen für das Interesse!

Jens Pitro

Die TERRANET freut sich bekanntzugeben, dass ab dem 1. Oktober 2018 Jens Pitro, bisheriger Entwicklungsleiter, der neue Geschäftsführer neben Herrn Albrecht für die TERRANET Software GmbH sein wird.

Die personellen Änderungen sollen sich dem wachsenden Arbeitsumfeld auf Grund des großen Zuwachses an Kunden anpassen, um auch weiterhin Produkte mit dem höchsten Qualitätsstandard anzubieten. [ma]

Neue Regelungen innerhalb der EU

Bereits am 24. Mai 2016 trat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Nach einer zweijährigen Übergangsphase wird diese nun ab dem 25. Mai diesen Jahres angewendet und ersetzt damit die Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr aus dem Jahr 1995, welche vor allem von nationalen Gesetzen geprägt ist. In Deutschland war hierfür bisher das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verantwortlich.

Das Hauptaugenmerk der DSGVO liegt im Schutz personenbezogener Daten innerhalb der Europäischen Union sowie im freien Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes. Eine wichtige Voraussetzung dafür war die Angleichung der europäischen Datenschutzgesetze.

Angelehnt an das alte Bundesdatenschutzgesetz

Innerhalb Deutschlands müssen viele Bereiche nicht neu geregelt werden. So werden unter personenbezogenen Daten beispielsweise weiterhin „alle Informationen [verstanden], die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person […] beziehen“. Solche Daten dürfen erst nach einer entsprechenden Erlaubnis verarbeitet werden. Zudem sind zahlreiche Richtlinien in Form von Grundsätzen an die Verarbeitung geknüpft, beispielsweise die Zweckbindung (nur „für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke“) und Datenminimierung („dem Zweck angemessen und erheblich sowie auf das […] notwendige Maß beschränkt“). Zusammen mit den weiteren Grundsätzen zur Rechtmäßigkeit, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit in Artikel 5 des DSGVO sollen somit die Rechte der Bürgerinnen und Bürger gewahrt bleiben.

Stärkung der Verbraucherrechte

Diese haben nun auch mehr Möglichkeiten als vorher, um eine Auskunft über verarbeitete Daten zu erhalten und sich im Falle einer Missachtung der Gesetze zu wehren. Dabei sind vor allem die Sanktionen mit zum Teil erheblichen Bußgeldern relevant. Wo das alte BDSG bisher nur bis zu 300.000 Euro Bußgeld vorgesehen hat, beträgt dieses in der DSGVO bis zu 20 Millionen Euro bzw. bis zu vier Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres. Diese abschreckenden Maßnahmen sollen Unternehmen und Konzerne effektiv zur Einhaltung der Gesetze zwingen. Die Möglichkeit der Berichtigung bzw. Löschung von gesammelten Daten ermöglicht außerdem mehr Kontrolle über diese.

Verpflichtungen für Unternehmen

Neben der Zusprechung von mehr Rechten für die Bürger sind vor allem neue Verpflichtungen für Unternehmen dazugekommen. Diese müssen bei der Datenverarbeitung technische sowie organisatorische Maßnahmen ergreifen, um den Datenschutz und die IT-Sicherheit zu gewährleisten. Dies beinhaltet zum Beispiel, dass die verwendete Technik von sich aus den datenschutzrechtlichen Anforderungen genügt (data protection by design) und außerdem datenschutzfreundliche Voreinstellungen getroffen werden (data protection by default). In bestimmten Fällen muss zudem ein Datenschutzbeauftragter bestimmt werden und erreichbar sein. Durch die Dokumentation aller datenschutzrelevanten Abläufe liefert ein Unternehmen den betroffenen Personen volle Transparenz in der Verarbeitung personenbezogener Daten.

Es stehen also große Änderungen bevor und Unternehmen, welche mit entsprechenden Daten arbeiten, müssen sich teilweise mit großem Aufwand den neuen Gesetzen anpassen. Dies stärkt jedoch im besonderen Maße die Rechte der Betroffenen, und das innerhalb der gesamten EU. [ma]

Vorteile gemeinsamer Ressourcennutzung und die Rolle der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Um zukünftig auch kleineren Kassen die Möglichkeit zu geben, das neue BI-Konzept von
BITMARCK und TERRANET zu nutzen, arbeitet TERRANET an einer Softwarelösung, welche DIAS ANALYTICS mandantenfähig macht. Kleine Kassen können damit bei deutlich geringeren Betriebskosten auf einer Hardware arbeiten. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen auf Serverebene spart Speicherplatz und eine zentrale Konfigurationsoberfläche sowie Ausführungsüberwachung reduzieren den Wartungsaufwand erheblich.

Mehr Effizient durch Parallelisierung von Aufgaben

DIAS ANALYTICS ist zudem in der Lage, durch eine selbstständige Parallelisierung von Aufgaben effizienter zu arbeiten. Bei der gleichzeitigen Ausführung von mehreren Instanzen können sich die ablaufenden Prozesse gegenseitig behindern. Dies kann mit der Benutzung einer einzigen Instanz umgangen werden, indem die Verteilung von Aufgaben nur von einem Programm übernommen wird.

Die Lösung wird im dritten Quartal 2017 zur Verfügung stehen.

Neues Sicherheitskonzept

Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung auf die Datensicherheit gelegt. So existiert ein Berechtigungsprinzip, welches als Teil des neuen Sicherheitskonzeptes den Datenzugriff für bestimmte Benutzergruppen einschränkt. Dabei übernimmt ein Administrator die Verwaltung der Gruppen und kann die jeweiligen Zugriffsrechte vergeben. Im Rahmen der EU-Datenschutz-Grundverordnung werden unter anderem auf diese Weise aktuelle Standards erfüllt. Dies umfasst insbesondere die Ergreifung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOMs), welche in der Anlage zum § 9 Satz 1 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) festgelegt sind. Neben dem Speicherort der Daten und dem Übertragungsweg wird somit auch die Abfrage vor unautorisierten Personen geschützt. Doch welche Ziele werden generell durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) verfolgt? In besonderem Maße wird Wert auf den Schutz personenbezogener Daten und deren freien Verkehr gelegt. Die Verarbeitung dieser Daten unterliegt den in der DSGVO festgelegten Grundsätzen: Rechtmäßigkeit, Treu und Glauben, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit, und Rechenschaftspflicht. Für Unternehmen bedeutet das zum Beispiel, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten minimiert wird, die Daten schnellstmöglich pseudonymisiert werden und dass die Datenverarbeitung einer Transparenz in dem Sinne unterliegt, dass sie überwacht werden kann. Dadurch soll es Verantwortlichen ermöglicht werden, neue Sicherheitsfunktionen zu schaffen oder bestehende zu verbessern. Solche Maßnahmen und Strategien stellen einen Datenschutz durch Technik (data protection by design) und datenschutzfreundliche Voreinstellungen (data protection by default) sicher. [ma]

Das BI-Konzept kann mehr Kunden zur Verfügung gestellt werden

Seit Anfang des Jahres 2017 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen BITMARCK und TERRANET. Dieser sieht vor, dass das DataWarehouse von DIAS ANALYTICS die neue Basis für Business Intelligence–Lösungen der BITMARCK ist. Beide Unternehmen werden zukünftig in enger Zusammenarbeit Dienstleistungen und Produkte für die gesetzlichen Krankenkassen anbieten. Darüber hinaus ist ein gemeinsames Servicekonzept geplant, welches im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt werden soll. Bereits in den ersten Monaten konnten mehrere Interessenten für das neue BI-Konzept gewonnen werden. Für die IKK Classic, die hkk, sowie die IKK Südwest wurde inzwischen der Betrieb aufgenommen. [ma]