Alle News, die die CONVEMA betreffen.

DAK-Gesundheit nimmt am Selektivvertrag über Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs teil

Ab dem 1. November 2020 haben auch Versicherte der DAK-Gesundheit Anspruch auf die Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs. Durch den Beitritt der DAK-Gesundheit am gemeinsamen Vertrag zwischen der BKK·VBU, dem BDP und der CONVEMA GmbH gelten die gleichen Teilnahmevoraussetzungen und Konditionen wie bei der besonderen Versorgung von BKK·VBU -Patienten. Die Teilnahme- und Abrechnungsunterlagen sind identisch mit den Anlagen zum o.g. Vertrag. Mehr als 40 Krankenkassen nehmen an den Verträgen zur Genexpressionsdiagnostik teil.

Versicherte der DAK-Gesundheit haben nun einen Leistungsanspruch auf sogenannte Genexpressionstests. Die molekularpathologische Untersuchungsmethode kommt bei Brustkrebspatienten zum Einsatz, um die Notwendigkeit einer ergänzenden Chemotherapie während der Behandlungsphase besser zu beurteilen. In vielen Fällen kann mithilfe dieser Tests auf eine Chemotherapie verzichtet werden und somit auch auf die negativen Begleiterscheinungen dieser Behandlungsform. Mit diesem Selektivvertrag verbessert sich die Versorgungssituation Betroffener erheblich. Darüber hinaus schließt sich für die Versicherten der beteiligten Krankenkassen eine große Lücke in der aktuellen (Regel-)Versorgung der GKV.

Versorgungsforschungsprojekt steht Schmerzpatienten aller gesetzlichen Krankenkassen offen

Chronische Schmerzen können verschiedene Bereiche des täglichen Lebens beeinflussen. So können zum Beispiel zusätzlich Depressionen, Angst- und Schlafstörungen als auch Konzentrationsschwierigkeiten mögliche Beglieterscheinungen sein. Um die Therapie chronischer Schmerzpatienten zu verbessern, wurde das bundesweite Versorungsforschungsprojekt PAIN2020 vom Innovationsfonds gefördert und von der Deutschen Schmerzgesellschaft ins Leben gerufen. Dabei übernimmt die CONVEMA die Einbindung der Schmerzzentren sowie die Abrechnung gegenüber der Deutschen Schmerzgesellschaft.

PAIN2020 (Patientenorientiert. Abgestuft. Interdisziplinär. Netzwerk.) bietet eine interdisziplinäre Diagnostik und individuelle Therapieempfehlungen für Risikopatienten, um einer Chronifizierung der Schmerzen sowie den damit einhergehenden Begleiterscheinungen vorzubeugen. Ein Team aus Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten untersucht dafür die Studienteilnehmer umfassend, um im Anschluss eine interdisziplinäre multimodale Empfehlung zu geben. Das Team informiert und berät den Patienten gemeinsam, damit eine angemessene Therapie (ambulant, stationär oder in einer Tagesklinik) Anwendung findet.

Sporttherapeutische Behandlung von Depressionen auch online möglich

Der Europäische Depressionstag am 1. Sonntag im Oktober unter dem Motto “Depression in the real and virtual world” steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der COVID-19 Pandemie. Sie wirkt sich nicht nur auf die Behandlungssituation der depressiv Erkrankten aus, sondern lässt mit den damit verbundenen sozialen Einschränkungen einen weiteren Anstieg der Zahl an Erkrankten in der kommenden Zeit erwarten.

 

Um Patienten mit leichter bis mittelschwerer Depression auch während der COVID-19-bedingten Einschränkungen eine umfassende Unterstützung zu bieten, wird seit Mai dieses Jahres auch die Sporttherapie – neben der Psychotherapie – online angeboten. Elemente wie individuelle Heimtrainingspläne gehen dabei speziell auf die Unterstützungsbedarfe des einzelnen Patienten ein.

 

Das Projekt „STEP.De – Sporttherapie bei Depression“ (Förderkennzeichen 01NVF17050) wurde im April 2018 gestartet und wird vom Innovationsfonds gefördert. Als innovative Versorgungsform kann die psychotherapeutisch begleitete Sporttherapie eine Alternative zur Psychotherapie darstellen und helfen, den Gesundheitszustand zu stabilisieren und zu verbessern. Weitere Informationen zu diesem Programm finden sich auf https://www.sporttherapie-step.de/.

Die Konsortialpartner von SCAVIS sind online zum Auftakttreffen zusammengekommen

Das Innovationsfonds-geförderte Projekt Stepped Care Ansatz zur Versorgung Internetbezogener Störungen (SCAVIS) ist im April 2020 erfolgreich und mit viel konstruktiver Aufbruchstimmung gestartet. Bei SCAVIS, das über das BGM in Unternehmen angeboten wird, geht es darum, Menschen für ein ausgewogenes Internetverhalten zu sensibilisieren sowie niedrigschwellige Hilfen und Therapiemöglichkeiten für diejenigen anzubieten, die in ihrem Alltag einen übermäßigen Internetkonsum pflegen. Gerade in der derzeitigen von COVID-19 und den damit verbundenen Einschränkungen geprägten Phase gewinnt die Arbeit im Home Office an Relevanz, was auch bestehende internetbezogene Störungen verschärfen kann. Aus diesem Grund kommt dem Projekt SCAVIS insbesondere unter den aktuellen Rahmenbedingungen eine hohe Bedeutung zu. Weitere Details dazu hat der BKK Dachverband in seiner Pressemitteilung vom 15.05.2020 veröffentlicht:

[as/kb]

Vertragsöffnung: selektivvertragliche Versorgung bei tumorbedingten Anämien

Update, 11.03.2020:
Nur drei Monate nach Vertragsöffnung sind zum 1. März 2020 weitere Krankenkassen dem selektivvertraglichen Versorgungsangebot zur verbesserten Behandlung bei Tumoranämie beigetreten. Ab sofort haben auch Versicherte der KKH und HEK Anspruch auf diese besondere Versorgung. Die Einschreibeunterlagen wurden vor diesem Hintergrund aktualisiert und können wie gewohnt über CONnect, der elektronischen Abrechnungslösung der CONVEMA, heruntergeladen werden.


Die Anämie, auch als Blutarmut bekannt, ist eine häufige Begleiterkrankung bei Krebspatienten. Demnach leiden ca. 75% aller Betroffenen während der Tumortherapie zusätzlich an dieser Krankheit. Eine langsam entstehende tumorbedingte Anämie wird jedoch aufgrund von Anpassungseffekten beim Patienten häufig erst spät diagnostiziert. Eine nicht entdeckte und unbehandelte Anämie kann in der Folge den primären Heilungsprozess der Krebserkrankung erheblich beinträchtigen und zu weiteren chronischen Krankheitszuständen führen.

Der Vertrag zur Besonderen Versorgung nach § 140a SGB V zwischen der DAK-Gesundheit und dem Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.V. (BNHO) widmet sich bereits seit Juni 2018 dieser speziellen Versorgungssituation. Intention des Vertrages ist es, durch frühzeitige und umfassende Diagnostik tumorbedingte Anämien zu erkennen, um so rechtzeitig medizinische Maßnahmen zu ergreifen und eine optimale Behandlungsstrategie zu entwickeln. Das primäre Ziel besteht insbesondere darin, spätere Bluttransfusionen und die damit einhergehenden Risiken zu vermeiden.

Ab dem 1. Januar 2020 ist dieser zuvor exklusive Versorgungsvertrag für ausgewählte Krankenkassen geöffnet. Folglich können künftig nicht nur DAK-Versicherte, sondern auch Versicherte anderer gesetzlicher  Krankenkassen – nach erfolgtem Vertragsbeitritt – Leistungen des Vertrages freiwillig in Anspruch nehmen. Über Näheres zum Vertragsbeitritt informieren die DAK-Gesundheit sowie der BNHO auf Anfrage.

CONVEMA übernimmt im Rahmen dieses besonderen Versorgungsangebots wichtige Aufgaben als Managementgesellschaft. So sorgen wir unter anderem dafür, dass Ärztinnen und Ärzte* bundesweit am Vertrag eingebunden werden und deren elektronische Abrechnung gegenüber den beigetretenen Kostenträgern zuverlässig erfolgt. Aktuell besteht der Teilnehmerkreis dieses Versorgungsangebots aus über 100 fachärztlichen Spezialisten, die Leistungen des Vertrages anhand eines definierten Behandlungspfades erbringen. Interessierte Praxen und Versorgungseinrichtungen können alle Teilnahmeunterlagen mit wenigen Klicks bei CONVEMA anfordern. [bb]

 

 

*Teilnahmeberechtigt sind alle an der vertragsärztlichen Versorgung beteiligten Ärztinnen und Ärzte mit entsprechender Facharztbezeichnung – weitere Informationen hierzu auf Anfrage

Techniker Krankenkasse schließt Selektivvertrag über Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs

Update, 19.03.2020:

Ab dem 1. April 2020 haben nun auch Versicherte der HEK Anspruch auf die Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs. Durch den Beitritt der HEK am gemeinsamen Vertrag zwischen der TK, dem BDP und der CONVEMA GmbH gelten die gleichen Teilnahmevoraussetzungen und Konditionen wie bei der besonderen Versorgung von TK-Patienten. Die Abrechnungsunterlagen sind demnach identisch, eine Anpassung der Einschreibeunterlagen wird momentan geprüft. Einen kompletten Überblick  aller bereits teilnehmenden Krankenkassen erhalten Sie über die nachstehende Teilnehmerliste.

Teilnehmende Krankenkassen


Ab sofort haben Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) Leistungsanspruch auf sogenannte Genexpressionstests. Die molekularpathologische Untersuchungsmethode kommt bei Brustkrebspatienten zum Einsatz, um die Notwendigkeit einer ergänzenden Chemotherapie während der Behandlungsphase besser zu beurteilen. In vielen Fällen kann mithilfe dieser Tests auf eine Chemotherapie verzichtet werden und somit auch auf die negativen Begleiterscheinungen dieser Behandlungsform. Grundlage hierfür ist ein neugeschlossener Versorgungsvertrag zwischen der TK, dem Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. und der CONVEMA Versorgungsmanagement GmbH.

Ergänzend zu dem bereits seit 2017 bestehenden Versorgungsangebot erweitert CONVEMA mit dem neuen Vertrag auch das Angebot gegenüber den Brustzentren und pathologischen Instituten, welche bundesweit teilnehmen können und so die Versorgung in interdisziplinärer Zusammenarbeit sicherstellen. Für Leistungen, die nach dem integrativen Versorgungspfad erbracht werden, sind extrabudgetäre Vergütungen vorgesehen. Die Teilnahmeunterlagen können von interessierten Versorgungseinrichtungen unverbindlich bei CONVEMA angefordert werden.

Mit diesem Selektivvertrag verbessert sich die Versorgungssituation Betroffener erheblich. Darüber hinaus schließt sich für die Versicherten der beteiligten Krankenkassen eine große Lücke in der aktuellen (Regel-)Versorgung der GKV. [bb]

 

 

Weitere Informationen zu diesem Thema:

Krankenhaus – Erfolge schaffen, automatisieren, überwachen und präsentieren

Die TERRANET Services AG, als Vertriebs- und Verwaltungsgesellschaft der TERRANET und der CONVEMA, möchte Sie herzlich zum Kundenforum 2020 am Donnerstag, den 9. Januar nach Berlin einladen. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit informativen Vorträgen sowie anregenden Gesprächen und begrüßen dazu auch gerne einen zweiten Kollegen aus Ihrem Hause.

Auf der Agenda stehen diesmal die folgenden Themen:

  • 20 Jahre TERRANET
  • Der Krankenhausfall – Darstellung des Gesamtprozesses
  • BITMARCK KI
  • DRG – Krankenhaus
  • ActiveDWH und KH
  • KH – Benchmark
  • PowerBI und CONtrol KH
  • Sozialgerichtsrechtsprechung

Veranstaltungsort

H4-Hotel Berlin, Alexanderplatz
Karl-Liebknecht-Str. 32 | 10178 Berlin
T 030 3010411 0 | F 030 3010411 450
berlin.alex@h-hotels.com | www.h-hotels.com

Anmeldung

Die Anmeldung ist geschlossen. Wir danken allen TeilnehmerInnen für das Interesse!

Förderzusage für Innovationsfonds-Projekt zu Internetsucht erteilt

Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat für das Projekt Stepped Care Ansatz zur Versorgung Internetbezogener Störungen (SCAVIS) eine Förderzusage erteilt! CONVEMA hatte sich im März dieses Jahres als Konsortialführer zusammen mit 10 Krankenkassen, dem BKK Dachverband, 4 Universitäten sowie einer Hochschule um eine Innovationsfonds-Förderung beworben und im Rahmen der aktuellen Förderwelle eine Zusage erhalten. Projektstart ist der 1. April 2020. Die Projektlaufzeit beträgt 42 Monate.

SCAVIS widmet sich ausgehend vom betrieblichen Kontext der Prävention und Therapie der Internetsucht, die – insbesondere in jüngeren Altersgruppen – zunehmend ein gesamtgesellschaftliches  Problem darstellt. Für die Gruppe der Personen mit internetbezogenen Störungen (Internetsucht und Vorformen) soll ein umfassendes Versorgungssystem nach einem Stepped Care-Ansatz bereitstehen, das adäquate Hilfen für das ganze Spektrum der Störungen in allen Schweregraden bietet.

Mit Stepped Care Ansatz zur Versorgung Internetbezogener Störungen (SCAVIS) und Sporttherapie bei Depression (STEP.De) ist CONVEMA damit bereits an zwei Projekten beteiligt, die sich erfolgreich um eine Förderung durch den Innovationsfonds beworben haben. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Konsortialpartnern neue Wege zu beschreiten und nachhaltige Vorsorge- und Therapiekonzepte im Bereich der Internetsucht zu schaffen. [as]

Mutter und Sohn, auf Sofa sitzend, lesen auf einem Tablet

BARMER: App auf Rezept

Mit der Online-Sehschule von Caterna bietet die BARMER Krankenkasse bereits seit einiger Zeit ein innovatives und digitales Versorgungsangebot an. Die „App auf Rezept“ ermöglicht internetbasiertes Sehtraining zur gezielten Behandlung von Kindern mit einer funktionellen Sehschwäche (Amblyopie). Die Online-Sehschule kann ergänzend zur Standardtherapie (Okklusion) von teilnehmenden Augenärzten verordnet werden und innerhalb kürzerer Zeit zu besseren Ergebnissen führen.

Am 1. Oktober 2019 startet hierzu ein neuer Selektivvertrag zwischen der BARMER und der Caterna Vision GmbH. Dieser stellt das bisherige Versorgungsangebot langfristig sicher, sodass Versicherte und ihre Kinder die Online-Sehschule auch in Zukunft wie gewohnt in Anspruch nehmen können. Neu ist, dass nun die CONVEMA als Managementgesellschaft mit verschiedenen Aufgaben beauftragt wurde. Dazu zählen neben dem Teilnehmermanagement und der selektivvertraglichen Abrechnung insbesondere die Einbindung und Betreuung von Augenärztinnen und Augenärzten in ganz Deutschland. Damit auch alle Augenarztpraxen weiterhin die Online-Sehschule einsetzen können, bedarf es deshalb einer erneuten Registrierung bei der CONVEMA.

Caterna und CONVEMA führen somit ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und vergrößern ihr selektivvertragliches Angebot.  Mit dem neuen Vertrag verbessern sie aber vor allem die Versorgungssituation für Kinder mit Amblyopie in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Interessierte Augenarztpraxen, die mit der Online-Sehschule eine zusätzliche Therapieoption nutzen möchten, können ab sofort alle Teilnahmeunterlagen mit wenigen Klicks bei CONVEMA anfordern. [bb]

 

Weiterführende Informationen:

G-BA entscheidet: Genexpressionstest (k)eine Kassenleistung

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Juni 2019 seinen ersten Beschluss zum Einsatz sog. Biomarker-Tests gefasst. Diese, auch als Genexpressionsanalyse bekannte diagnostische Methode, sollen betroffenen Brustkrebspatientinnen Aufschluss darüber geben, ob eine Chemotherapie zum individuellen Behandlungserfolg beitragen kann oder ob darauf verzichtet werden kann. Nach fast sechsjähriger Beratung gelangt ein Verfahren nun in die Versorgung der GKV. Tatsächlich steht den Versicherten mit der jetzt getroffenen Entscheidung nur ein Teil der in Deutschland eingesetzten Verfahren zur Verfügung. Die Kosten anderer klinisch validierten Tests können demnach weiterhin nicht im Rahmen der „Regelversorgung“ durch die gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

Der im Jahr 2017 abgeschlossene Selektivvertrag zwischen der CONVEMA Versorgungsmanagement GmbH, dem Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. und der BKK·VBU schließt genau diese Versorgungslücke. Er bietet eine der wenigen Möglichkeiten für Betroffene, einen herstellerneutralen Genexpressionstest in Deutschland in Anspruch zu nehmen. Ein wesentliches Merkmal dieses Vertrags  ist der integrative Charakter des Versorgungsablaufs, bei dem behandelnde Ärztinnen und Ärzte aus Praxen und Brustkrebszentren gemeinsam mit den beauftragten pathologischen Instituten zusammenarbeiten.

Die Teilnahme an diesem Versorgungsangebot ist für Patienten der teilnehmenden Krankenkassen freiwillig. Der Vertrag ist zudem für Krankenkassen und Leistungserbringer gleichermaßen bundesweit geöffnet. Aktuell sind dem Vertrag bereits 40 Krankenkassen und fast 80 Mediziner aus unterschiedlichen Versorgungseinrichtungen beigetreten. [bb]

 

Pressemitteilungen zu diesem Thema: